Öffentliche Anhörung im Bundestag zum Thema kostenfreie Verhütungsmittel

Im Ausschuss für Gesundheit des Bundestags hat am 07.11.2018 eine öffentliche Anhörung zu den Anträgen der Grünen und der Linken zur Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel durch die Krankenkassen stattgefunden.

Als Sachverständige waren folgende Verbände und Institutionen eingeladen:

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V. (BDA)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V. (DPWV)
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Gesundheitsamt, Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung
GKV-Spitzenverband
pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. Bundesverband
Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e. V

sowie Einzelsachverständige, u.a. Frau Prof. Ulrike Busch (ehemalige Landesvorsitzende von pro familia).

Link zu weiteren Infos


 

Wie es gelingen kann, die Kaiserschnittrate zu senken

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) hat fünf ChefärztInnen dazu befragt, mit welchen Mitteln es ihnen gelungen ist, die Kaiserschnittrate in ihrer Klinik erheblich zu senken.

Hier können Sie die Broschüre „Gegen den Trend – Wie es gelingen kann, die Kaiserschnittrate zu senken. 5 Interviews“ (April 2018) als pdf downloaden und als Printversion beim AKF e.V. bestellen.

 

 


 

Runder Tisch Geburtshilfe

Der „Runde Tisch Geburtshilfe“ hat ein Berliner Aktionsprogramm für eine sichere und gute Geburt beschlossen (01.02.2018).

Im Bericht Entwicklung und aktuelle Situation in der Geburtshilfe sind die Ergebnisse einer Umfrage vom August 2017 in Berliner Krankenhäusern mit Geburtshilfe dargestellt.

Hier gibt es weitere Infos zum "Runden Tisch Geburtshilfe".


 

Akademisierung der Hebammenausbil­dung

Neues AKF-Interview (Nr. 12, Dez. 2017) veröffentlicht:

Die Akademisierung der Hebammenausbil­dung – ein Paradigmenwechsel im Bereich der Gesundheitsberufe.
Hier finden Sie das Interview mit Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, zum Download.


 

Versorgung mit Hebammen

Am Runden Tisch Frauengesundheit in Wiesbaden wurde ein Konzept für die Erhaltung und Förderung einer flächendeckenden Versorgung mit Hebammenleistungen beschlossen (Sept. 2017); die Stadt Wiesbaden hat hierfür 30.000 €  bewilligt. Das Konzept beinhaltet QM, Schulungen, Qualitätszirkel, Werbung in Schulen, Fortbildung zu Steuer und Versorgungsfragen und die Planung einer Koordinierungsstelle für Wiesbaden.

Hier gibt es weitere Infos und das Konzept.


 

Onlineplattform für Schwangere mit Alkohol-/Tabakproblemen gestartet

Die Onlineberatung „IRIS“ unterstützt Schwangere dabei, mit dem Zigaretten und/oder Alkoholkonsum aufzuhören. Schwangere können sich unter www.iris-plattform.de kostenlos und anonym für eine Programmteilnahme registrieren. Kon­zipiert, entwickelt und umgesetzt wird IRIS von MitarbeiterInnen der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen.


 

Hebammen: Erster Schritt getan. Jetzt Abgeordnete treffen!

Am 26.6.2014 findet die Gesundheitsministerkonferenz in Hamburg statt, bei der sich die Gesundheitsminister der Länder mit Herrn Gröhe treffen. Derzeit ist nicht geklärt, ob überhaupt über die Hebammensituation gesprochen wird. Deshalb müssen WIR uns wieder bewegen.

Was Du tun kannst: Triff Deinen Abgeordneten!

Wir wollen, dass alle Teilnehmenden der Konferenz über unsere Sorgen informiert ist. Triff deshalb Deinen Abgeordneten und erzähl ihm von der Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Rettung der Hebammenbetreuung. Du kannst Freunde oder Bekannte mitnehmen, die Dir zur Seite stehen - es ist gar nicht schwer:
1.) Finde Deine Abgeordneten.
2.) Tipps zum Anschreiben an Deinen Abgeordneten.

Die Elterninitiative Hebammenunterstützung.de koordiniert die Treffen und stellt Dir auch Infomaterial und eine Begleitung zur Seite, sofern Du eine brauchst. Jedes Treffen wird mit Foto auf der Webseite veröffentlicht und gezählt. So wird heute Druck ausgeübt!


   

Gröhe versucht sich in einem Kompromiss

Aus für die Hebammen abgewendet?

Seit letztem Jahr gibt es die interministerielle Arbeitsgruppe „Versorgung mit Hebammenhilfe“, deren Ergebnisse nun vorliegen. Auf Basis der Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe und der Gespräche mit Vertreter_innen der Hebammen, dem Verband der gesetzliche Krankenversicherung (GKV) - und der Versicherungswirtschaft hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe Vorschläge vorgelegt, wie das befürchtete Aus der Hebammen abgewendet werden kann.

Den vollständige Abschlussbericht (2014) der interministeriellen Arbeitsgruppe finden sich hier.


 

Vertrauliche Geburt: eine Herausforderung (auch) für Hebammen

Am 1. Mai 2014 tritt das Gesetz zur vertraulichen Geburt in Kraft. Es soll Schwangeren in Konfliktsituationen ermöglichen, auch dann fachlich, medizinische Hilfe für die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett in Anspruch zu nehmen, wenn sie ihren Namen nicht preisgeben möchte. Dabei haben sie die Wahl ihr Kind in einem Krankenhaus, im Geburtshaus oder zuhause zur Welt zu bringen. Gekoppelt ist die vertrauliche Geburt allerdings an die Auflage, dass das Kind zur Adoption freigegeben wird. Gleichzeitig soll dem Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft Rechnung getragen werden. Ein Spagat, der auch Hebammen vor neue Herausforderungen stellt.


... den Artikel weiterlesen auf http://www.hebammenverband.de


    

Pressemitteilung HPV-Impfung und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Ausgewogene Gesundheitsinformationen unerwünscht

Derzeit steht eine ausgewogene und unabhängige Broschüre zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und HPV-Impfung unter dem Beschuss des Berufsverbandes der Kinder-und Jugendärzte. Die Broschüre wird von dem interdisziplinären und multiprofesionellen "Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit" herausgegeben.

Lesen sie hier die Pressemitteilung (v. 02.06.2014) des "Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit" zur Kritik und der Blockade der Aufklärung.


   

HPV-Impfung: Frauenärzte und Pädiater werfen der Barmer GEK und der Techniker Krankenkasse vor, in einer Broschüre falsch zu informieren - die Herausgeberin, das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit, hält dagegen

 

Derzeit steht die Broschüre "Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und HPV-Impfung - Informationen und Erfahrungen. Eine Entscheidungshilfe" (2011) unter Beschuss des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) und des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Sie stören sich an der Informationspolitik der Barmer GEK und der Techniker Krankenkasse (TK) im Zusammenhang mit der HPV-Impfung - in ihren Augen soll eine Entscheidung gegen die Impfung forciert werden: Sie gehen nun gegen die Kassen vor und haben beim Bundesversicherungsamt (BVA) um eine aufsichtsrechtliche Prüfung gebeten.

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