Gesundheitspolitik

(Die AG "Gesundheitspolitik" wurde aufgelöst beim Plenum im März 2018 aufgrund derzeit fehlender Kapazitäten.)

 

Frauen und Männer sind durch ihre physischen, psychischen und sozialen Bedingungen und unterschiedliche Lebensformen anders gesund und krank. Die Etablierung eines geschlechtergerechten Gesundheitssystems kann nur gelingen, wenn die Lebensbedingungen von Frauen in die gesamte gesundheitliche Versorgung, d.h. in Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, Therapie, Pflege und Rehabilitation und in die Forschung  einbezogen  werden. Geschieht dies nicht, sind Fehlversorgung, Über- und Unterversorgung die Folge.

Was wir wollen:

  • ein Aktionsprogramm „Berlin – Gesunde Stadt für Frauen“
  • Zielgruppenspezifische, geschlechtersensible Gesundheitsleistungen, die die soziale Lage der Betroffenen berücksichtigen
  • die Einbeziehung von Expertinnen und Frauengesundheitseinrichtungen in den gesundheitspolitischen Diskurs und in gesundheitspolitische Entscheidungen

Was wir tun:

  • Initiierung von Prozessen, Foren, Fachveranstaltungen zur Entwicklung und Analyse frauenspezifischer Gesundheitsleistungen
  • Evaluierung des Zuganges und der Nutzung von Gesundheitsangeboten durch Frauen
  • Information über relevante Gesundheitsthemen für Frauen
  • Unterstützung von Kommunikationsprozessen zwischen Politik, Verwaltung und Fachfrauen
  • Erarbeitung von Konzepten und Stellungnahmen zu gesundheitlichen Entwicklungsmaßnahmen und Programmen u.a.

 

Sprecherin der AG (bis März 2018):  Karin Bergdoll