AG Reproduktive Gesundheit

 

Was wir wollen:

Unabhängige Informationsangebote, ein einfacher Zugang zu Verhütungsmitteln, die Möglichkeit des schonenden Schwangerschaftsabbruchs und Sterilisation, Wahlfreiheit in Bezug auf Alternativen der medizinischen Versorgung sowie eine frauen- und kinderfreundliche Geburtshilfe und Betreuung nach der Geburt sind wichtig, damit Frauen Sexualität, Schwangerschaft und Geburt im Sinne der UN Definition (1994) angstfrei erleben. Der Arbeitskreis setzt sich für das Recht auf eine selbstbestimmte und frauenfreundliche Gesundheitsversorgung ein.   

Was wir tun:

Die Arbeitsgruppe Reproduktive Gesundheit fragt nach, informiert,       
vernetzt, initiiert und entwickelt.       
Wir beobachten kritisch gesundheitspolitische Tendenzen und       
decken Schwachstellen im Berliner Gesundheitssystem auf. Ein       
wichtiges Prinzip unserer Arbeit ist die Kooperation mit Organi      
sationen und Institutionen auf Bundesund Länderebene, um       
gemeinsam Verbesserungen in der gesundheitlichen Versorgung       
von Frauen herbeizuführen.  

     

Aktivitäten:

  • Konzeptionierung und Organisation von Fachveranstaltungen und       
    Fortbildungen zur »Pille danach«, zum medikamentösen       
    Schwangerschaftsabbruch und Kaiserschnitt       
  • Erstellung einer umfangreichen Informationsbroschüre zur       
    Geburt durch Kaiserschnitt »Kaiserschnitt: Ja! Nein! Vielleicht?«       
  • Umfrage an Berliner Kliniken zur Rezeptvergabe der       
    »Pille danach«       
  • Engagement für die mit der Gesundheitsreform vollzogene       
    Anerkennung von Geburtshäusern        
  • Bereitstellung von Informationen für politische Entscheidungs      
    träger, z.B. Wahlprüfsteine, Kleine Anfragen an das Abgeordntenhaus Berlin       
  • Herausgabe von Stellungsnahmen zu aktuellen und gesundheits      
    politischen Themen wie beispielsweise das »Jungfernhäutchen«       
    Aufklärung/fachlicher Diskurs zum »Mythos des Jungfern      
    häutchens« und dessen Rekonstruktion      
  • Verbesserung der Versorgung von Frauen mit psychischen       
  • Störungen im Wochenbett       
  • Forderung nach Finanzierung der Sterilisationen für bedürftige       
  • Frauen und Männer       
  • Engagement für die rezeptfreie Vergabe der »Pille danach« in       
  • Deutschland      

 

Sprecherin der AG:  Lucia Gacinski

Kontakt:  AG-Reproduktion[at]frauengesundheit-berlin.de

Nächster öffentlicher Termin:

Mittwoch, 6. 6. 2012

16 Uhr, Raum 230

in der Senatsverwaltung für
Wirtschaft, Technologie und Forschung

Martin-Luther-Str. 105
10825 Berlin

Plenum

 


Schwerpunktthema:

MIGRATION und Frauengesundheit