Kluge Werbung funktioniert ohne Sexismus

Di., 24.04.2018, 18:00 Uhr, UnternehmerinnenCentrum West (UCW), Sigmaringer Str. 1, 10713 Berlin 

Der Deutsche Frauenring - Landesverband Berlin e.V. (DFR) und die Frauen des Deutschen Muslimischen Zentrums Berlin e.V. (DMZ) laden gemeinsam zu einer Panel-Diskussion ein zum Thema Kluge Werbung funktioniert ohne Sexismus.

"Werbung begegnet uns überall. Sie entfaltet ihre Wirkungen über eigentliche Werbebotschaften hinaus und beeinflusst unser Verhalten. Welchen Einfluss hat es auf uns, wenn Frauen und/oder Männer in stereotypen Rollen dargestellt, auf bestimmte Klischees oder Eigenschaften reduziert, Sexualität zur Produktwerbung missbraucht und Frauen und/oder Männer als Sexualobjekte dargestellt werden? Was ist, wenn Jungen und Mädchen durch festgelegte Rollenbilder in ihrer Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt, ihre Verhaltensmöglichkeiten eingeschränkt und dadurch bestehende Ungleichheiten der Geschlechter zementiert werden? Was passiert mit uns, wenn bestimmte Körperbilder als zu erreichende Norm festgelegt, Abweichungen dagegen als defizitär oder zwingend veränderungsbedürftig dargestellt werden? Wie können wir uns gegen sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung wehren? Wie funktioniert kluge Werbung ohne Sexismus?

Gemeinsam wollen wir mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren: Petra Koch-Knöbel (Gleichstellungsbeauftragte in Friedrichshain-Kreuzberg), Christian Artopé (GUD Berlin), Niklas Schenker (Die Linke) und weitere

Moderation: Marion Böker (DFR) und Iman Reimann (DMZ)

Um Anmeldung an mail[at)d-fr.de wird gebeten."


 

»Der verhinderte Patient«

Mi., 25.04.2018, 18:00 bis 21:00 Uhr, Villa Donnersmarck, Schädestraße 9-13, 14165 Berlin-Zehlendorf

Diskussion der Fürst Donnersmarck-Stiftung im Rahmen der 9. Berliner Stiftungswoche:

Wie steht es um die Barrierefreiheit bei der Ärztewahl? Welche Standards benötigen barrierefreie Praxen? Wie werden Ärzte fachlich vorbereitet? Gibt es Initiativen für ein inklusives Gesundheitswesen?

Die 9. Berliner Stiftungswoche findet vom 17. bis 27. April 2018 unter dem Motto „Alles im Fluss – Vom Bewahren und Gestalten“ statt.
Hier finden Sie das vollständige Programm.


  

Körper und Sexualität: geNORMT oder selbstbestimmt?

Do. 26.04.2018, 19:00- 21:30 Uhr, FPZ Familien­planungszen­trum Balance, Mauritiuskirchstraße 3, 10365 Berlin

Veranstaltung des FRIEDA-Frauenzentrum e.V. in Kooperation mit dem FPZ Balance und S.U.S.I. Interkulturelles Frauenzentrum in der Reihe „Feminismus_Körper_Empowerment“: Filmausschnitte aus „Vulva 3.0“ und Gespräch.

Welche Normen über welche Körper kennen wir im Zusammenhang mit Sexualität(en)? Sind wir bereit die Normen zu hinterfragen und bspw. Rassismus mit Sexismus und Abelismus zusammenzudenken? Wie können wir Themen wie FGM_C oder die Rekonstruktion des Hymens reflektiert und sensibel angehen?

Referentinnen*: Melody Ledwon und Diana Crăciun (FPZ Balance); Anmeldung bis 23. April unter veranstaltungen[at]fpz-berlin.de oder unter (030) 422 4276.
Hier gibt es weitere Infos.


 

Filmreihe „Irrsinnig menschlich“ zum Thema Seelische Gesundheit

Mi, 16.05.2018, 17:30 Uhr, Kino CineMotion, Wartenberger Str. 174, 13051 Berlin

Im Rahmen der Filmreihe „Irrsinnig menschlich“ wird zum Thema Sucht der Film "Die beste aller Welten" gezeigt (FSK 12; Eintritt 5 €).

Die Filmreihe zum Thema Seelische Gesundheit ist ein Kooperationsprojekt des Gemeindepsychiatri­schen Verbundes Lichtenberg (GPV), des Kinos CineMotion Berlin-Hohenschönhausen, des Bezirksamts Lich­tenberg, des Angehörigenverbandes für psychisch Kranke (ApK) Berlin, des expeerienced – erfahren mit seelischen Krisen e.V. und der Abt. Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kranken­hauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH).

Weitere Termine und Themen sind:

19.09.: Vergiss dein Ende; Thema: Pflegende Ange­hörige

17.10.: Wo bist du?; Thema: Kinder psychiatrieerfah­rener Eltern

14.11.: Der große Trip – Wild; Thema: Selbsterfahrung

Hier gibt es weitere Infos zur Filmreihe.


 

Pflege ist weiblich und macht arm

Mo., 04.06.2018, 18:00 Uhr, UCW (Unternehmerinnen-Centrum West), Konferenzraum, 4. OG, Sigmaringer Straße 1, 10713 Berlin

Veranstaltung des Landesfrauenrats Berlin e.V.; eingeladen ist Senatorin Dilek Kolat; Anmeldungen bitte unter info[at]lfr-berlin.de.

Weitere Infos zur Veranstaltung.


 

Was hat die UN-Behindertenrechtskonvention mit Pränataldiagnostik zu tun? / Jahrestagung des Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik

15.-17.06.2018, Hotel Franz, Steeler Straße 261, 45138 Essen

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen. Sie fordert die Vertragsstaaten auf, „Klischees, Vorurteile und schädliche Praktiken gegenüber Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu bekämpfen“ (Art. 8) und eine positive Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung zu fördern. Welche gesellschaftspolitischen und juristischen Konsequenzen ergeben sich daraus für die Angebotsstruktur von Pränataldiagnostik? Wer hat welche Verantwortung für die Umsetzung der Forderungen aus der UN-BRK?

Die Jahrestagung des Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik bietet eine Plattform zur Diskussion dieser und weiterer brisanter Fragen. Plenumsvorträge, Arbeitsgruppen und eine Podiumsdiskussion beschäftigen sich mit der Entwicklung der Begriffe von Krankheit und Behinderung in ihren sozialen und historischen Dimensionen und diskutieren neben den juristischen Optionen auch die gesellschaftlichen Herausforderungen für die Politik, die Berufsgruppen und die Zivilgesellschaft, die sich aus der UN-BRK ergeben.

Anmeldung, Flyer, Tagesordnung


 

3. Frauengesundheitskonferenz von BZgA und BMG / Call for Posters

Mo., 03.09.2018, Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover

Das Thema der 3. Frauengesundheitskonferenz ist „Frauen – Arbeit – Gesundheit - Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven“ und widmet sich Fragestellungen rund um die Gesundheit von Frauen im Kontext von Arbeit. Neben dem aktuellen Stand in Wissenschaft und Politik soll es auch Einblicke in die Praxis geben.

Die Konferenz bietet die Gelegenheit, Poster zu präsentieren. Für die Postersession werden daher innovative Projekte aus ganz Deutschland gesucht, die sich mit der Gesundheit von Frauen mit dem Fokus auf Arbeit befassen. Bevorzugt werden Projekte, die noch verhältnismäßig neu und daher möglicherweise wenig bekannt sind. Ausdrücklich eingeladen sind Projekte, die sich an Frauen in schwierigen bzw. herausfordernden Lebensumständen richten, beispielsweise Frauen mit Behinderung, mit Migrationshintergrund, alleinerziehende Mütter.
Bewerben können sich Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, Vereine, kleine und mittelständische Unternehmen, Großunternehmen, Hochschulen, soziale Träger, soziale Einrichtungen, Kirchen (Bewerbungsfrist ist 01.05.18).

Alle weiteren Informationen s. "Call for Posters".