Unsere Sprechzeiten:

2021

„Wir lassen uns nicht streichen!" Offener Brief zum Berliner Haushaltsplanentwurf 2022/23

In einem gemeinsamen Brief macht das Netzwerk Mobile Beratung für geflüchtete Frauen* mit Gewalterfahrung auf die drohenden Streichungen ab 2022 aufmerksam. Betroffen sind u.a. das FPZ BALANCE, BIG e.V. und BIG Hotline, Frauenkrisentele­fon e.V., LARA e.V., Sozialdienst kath. Frauen e.V. und Space2groW.

Bitte teilt den Offenen Brief und solidarisiert euch mit den betroffenen Projekten.

Offener Brief (Sept. 2021)

Am 22.06.2021 hat der Berliner Senat den Haushaltsentwurf für die Jahre 2022/2023 verabschiedet. Wegen der Wahlen zum Abgeordnetenhaus im September wurde er zwar nicht mehr vorher vom Parlament beschlossen, er ist aber Grundlage für das neu gewählte Parlament (s.a. Pressemitteilung v. 22.06.21)

Entwurf des Einzelplans für den Bereich Gesundheit, Pflege und Gleichstellung


September 2021 | "Umfassende medizinische Erstversorgung nach Vergewaltigung gewährleisten. Versorgungslücken schließen!"

S.I.G.N.A.L. e.V. hat eine Erklärung zur Verbesserung der Versorgungssituation nach sexualisierter Gewalt verfasst und im Rahmen einer Fachtagung am 10. September 2021 öffentlich vorgestellt. Die Erklärung wird von bedeutsamen Akteur*innen der Gesundheitspolitik und -versorgung sowie des Hilfesystems mitgetragen. Auch das Netzwerk Frauengesundheit Berlin unterstützt die Erklärung (10.09.2021).

Pressemitteilung von S.I.G.N.A.L. e.V.: "Kassenfinanzierte vertrauliche Spurensicherung und Dokumentation in die Praxis umsetzen - gesundheitliche Versorgungssituation nach sexualisierter Gewalt verbessern" (13.09.2021)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von S.I.G.N.A.L. e.V.


Fachkongress "150 Jahre § 218 Strafgesetzbuch"

Fr.+Sa., 27.+28. August 2021 in Berlin und online

Beim Fachkongresses wurde eine Abschlusserklärung vorgestellt, die digital mitunterzeichnet werden kann.
Auch das Netzwerk Frauengesundheit Berlin hat die Abschlusserklärung unterzeichnet.

150Jahre218.de
Kongress-Programm

Einen sehr interessanten Überblick über den Kongress gibt auch der Beitrag von Annett Gröschner auf ZEIT online (31.08.2021): "Schwangerschaftsabbruch im Strafgesetzbuch: Gleich hinter Mord und Totschlag"


August 2021 | Nationales Netzwerk Frauen und Gesundheit:
"Wahlprüfsteine und Empfehlungen zur Bundestagswahl 2021"

Die Wahlprüfsteine des NNW stehen hier zum Download.

Das NNW hat Fragen an die Parteien erarbeitet zu den Bereichen
• Forschung zu Frauengesundheit
• Verhütung
• Gesundheit rund um die Geburt
• Schwangerschaftsabbruch
• Gewalt
• Geschlechterperspektive im Arbeits- und Gesundheitsschutz stärken
• Geschlechtersensible Lehre

Fragen an die Parteien

Dies sind die Antworten von Parteien:

Antwort Bündnis 90/ Die Grünen
Antwort Die Linke
Antwort SPD


 

23.06.2021 | Stellungnahme zur Broschüre "Das kleine Körper-ABC" der BZgA

Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit setzt sich mit vielen anderen Gruppen dafür ein, dass wertschätzende Bezeichnungen für den Frauenkörper verwandt werden und dass das Wissen um Frauenkörper, das die Frauengesundheitsbewegung hervorgebracht hat, in sexualpädagogischen Materialien Berücksichtigung findet.

Dies kommt in der Stellungnahme zur Materialie "Das kleine Körper-ABC" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Ausdruck. Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin hat diese Stellungnahme mitunterzeichnet.

Stellungnahme des NNW

"Das kleine Körper-ABC", hrsg. von der BZgA 2020

Antwortschreiben der BZgA (v. 12.07.2021)


05.05.2021 | 150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB – es reicht!

Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin unterstützt den Aufruf 

„150 Jahre Widerstand gegen § 218 StGB – es reicht! Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!“

Der Aufruftext und weitere Infos hierzu stehen auf wegmit218.de

Außerdem online-Petition  "Weg mit § 218: Abtreibung nicht länger im Strafgesetzbuch regeln!" auf

www.change.org

 


05.03.2021 | Zeit für einen Nationalen #Geburtshilfegipfel!
Strategiepapier des Runden Tisches Elternwerden beim AKF e.V.

"Berichte von (werdenden) Eltern über Notstände und unangemessene, ja sogar traumatisierende Behandlungen während des Klinikaufenthaltes in einer geburtshilflichen Abteilung alarmieren uns. Hebammen und Ärzt*innen klagen über unzumutbare Arbeitsbedingungen. Dies alles zeigt, dass der Ernst der Lage in der Geburtshilfe bislang von Politik und Gesellschaft nicht erfasst wird und dass es an gesellschaftlicher Wertschätzung für Frauen, werdende Familien und Kinder in dieser Lebensphase fehlt. Ziel einer angemessenen Geburtshilfe muss es sein, dass Mütter, Kinder und Familien gestärkt in die Elternschaft hineingehen. (...)"

Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin hat das Strategiepapier mit unterzeichnet.


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