Unsere Sprechzeiten:

Kriminalstatistische Auswertung 2020

Studie. Sexuelle Gewalt in der Familie

Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs:

Studie. Sexuelle Gewalt in der Familie. Gesellschaftliche Aufarbeitung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche von 1945 bis in die Gegenwart (07.09.2021)

erstellt von Prof. Dr. Sabine Andresen, Marie Demant, Anna Galliker, Luzia Rott

"Die Familie genießt als privater Raum einen besonderen gesetzlichen Schutz. Für Kinder und Jugendliche, die sexuelle Gewalt in der Familie erleben, kann dieser Schutz zum Verhängnis werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen neben dem Spezifischen sexuellen Kindesmissbrauchs in der Familie auch die Verantwortung unserer Gesellschaft für Hilfe und Aufarbeitung in diesem Tatkontext auf.

Die Studie ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes von Wissenschaftlerinnen der Goethe-Universität Frankfurt am Main zur gesellschaftlichen Aufarbeitung dieses Tatkontextes."

Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs


Alternativbericht des Bündnisses Istanbul-Konvention

Das Bündnis IK hat am 18. März 2021 seinen Alternativbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland veröffentlicht.

Alternativbericht (Febr. 2021)


Häusliche Gewalt: Erklärfilm für Gesundheitsfachpersonen

Am 01.09.2020 hat die Bundesregierung ihren Staatenbericht zur sog. Istanbul-Konvention veröffentlicht.
S.I.G.N.A.L. e. V. nimmt dies zum Anlass, einen neuen 3-minütigen Erklärfilm für Gesundheitsfachpersonen zu publizieren.

Der Film stellt die zentralen Handlungsschritte für eine sensible gesundheitliche Versorgung von Betroffenen häuslicher Gewalt vor.

zum Erklärfilm


Videokampagne "digital und real"

Das Projekt bff: aktiv gegen digitale Gewalt veröffentlicht seit März 2020 Video zum Thema "Digitale Gewalt".
Bisher sind vier Videos erschienen:

·     Was ist digitale Gewalt?

·     Hatespeech und Diskriminierung im Netz

·     Digitale Gewalt in Beziehungen

·     Unterstützung und Empowerment bei digitaler Gewalt

→ Link zu den Videos

bff / Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe


Gute Praxis - SOP Notfallrettung Berlin

Die Berliner Feuerwehr hat ein standardisiertes Vorgehen (SOP) für den Einsatz des Rettungsdienstes bei "Gewalt im häuslichen Umfeld" entwickelt. Die SOP wurde in den Katalog "Medizinische Handlungsanweisungen. Notfallrettung" (2/2020) integriert.

Umgang mit Gewalt im häuslichen Umfeld
(Information für die Berliner Notfallrettung, Ausgabe 13/2020 v. 05.06.2020)

Weitere Infos hierzu auf der Website des
Runden Tischs Berlin – Gesundheits­versorgung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt


"Ärztliche Versorgung Minderjähriger nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern"

Die Expertise „Ärztliche Versorgung Minderjähriger nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern“ (2018) des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) wurde von S.I.G.N.A.L. e.V. in Auftrag gegeben und vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, LV Berlin, finanziert.

Die Autor*innen kommen zu dem Ergebnis, dass Minderjährige nach einer Vergewaltigung auch ohne Einbezug der Eltern medizinisch versorgt werden können. Sie können ebenso das Angebot einer vertraulichen Sicherung von Spuren erhalten. Voraussetzung für beides ist, dass die Minderjährigen einwilligungsfähig sind.

Vorgestellt wurde die Expertise beim 7. Interdisziplinären Fachtag von S.I.G.N.A.L. e.V. und Koordinierungsstelle am 11.06.2018.

Expertise (2018)


"Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt. Information zum Gewaltschutzgesetz"

Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz veröffentlichte Broschüre "Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt. Information zum Gewaltschutzgesetz" gibt es nun in einer aktualisierten Fassung (veröffentlicht April 2019).

Erhältlich ist eine deutsche, eine arabische, eine persische, eine türkische und eine englische Version.

Auf der Website des BMFSFJ ist es außerdem möglich, sich die Broschüre vorlesen zu lassen.


TERRE DES FEMMES: Erklär-Film "Gleichberechtigt leben in Deutschland"

TERRE DES FEMMES e.V. hat im Rahmen des Kooperationsprojekts „Bildung schafft Integration" gemeinsam mit der IGB CE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) den Erklär-Film „Gleichberechtigt leben in Deutschland“ produziert.

Der animierte Film informiert insbesondere geflüchtete Frauen (und Männer) über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Die kultursensiblen Illustrationen, die nach intensivem Austausch mit geflüchteten Frauen entstanden sind, thematisieren Häusliche Gewalt, Zwangsheirat und andere Gewaltformen gegen Frauen. Der Erklär-Film unterstreicht besonders die Möglichkeiten des selbstbestimmten und gleichberechtigten Lebens von Frauen in Deutschland. Er soll weibliche Geflüchtete dazu ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen im Falle von Gewalt nicht zu schweigen und sich an Polizei und Beratungsstellen zu wenden. 

Seit März 2018 steht der Erklär-Film auf YouTube in deutscher, arabischer und englischer Sprache zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der dreiminütige Film ist unter anderem in Beratungsstellen, Sprach- und Orientierungskursen, Flüchtlingsunterkünften, Schulen und Wartesälen (auch ohne Ton verständlich) einsetzbar.

TERRE DES FEMMES bietet den Film auch als MP4-Datei zum Download an.


Istanbul-Konvention

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat in seiner Analyse „Die Istanbul-Konvention. Neue Impulse für die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt" Handlungsempfehlungen zu dessen Umsetzung formuliert (u.a. Kapitel zu Flüchtlingsfrauen, zu Frauen mit Behinderungen, Kindern, sexualisierter Gewalt und zur Opferentschädigung).
Analyse (Februar 2018)


Ratifizierung der "Istanbul-Konvention"

Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Übereinkommen des Europarats vom 11.05.2011 zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Drucksache 18/12037 v. 24.04.2017)

Stellungnahme von S.I.G.N.A.L. e.V. (v. 30.05.2017)


Integrierte Maßnahmenplanung des Berliner Netzwerkes gegen sexuelle Gewalt

In Umsetzung des Beschlusses der Landeskommission Berlin gegen Gewalt vom 18. Juni 2012 zeigt die nachstehende Integrierte Maßnahmenplanung (IMP) im Ergebnis der ressort- und institutionenübergreifenden Arbeit des Berliner Netzwerkes gegen sexualisierte Gewalt auf, wie das in Berlin im Bereich sexualisierte Gewalt bestehende Präventions-, Interventions- und Versorgungsangebot weiterentwickelt werden kann. Damit ist das im Beschluss formulierte Ziel verbunden, dieses Thema „deutlicher als bisher auf der politischen Agenda sichtbar werden zu lassen...“ und „Bedarfe konsensual...“ festzustellen. Dabei obliegt die Prüfung der Umsetzbarkeit den jeweils zuständigen Senatsverwaltungen und die Bereitstellung der dafür notwendigen Ressourcen dem Haushaltsgesetzgeber.

Integrierte Maßnahmenplanung des Berliner Netzwerkes gegen sexuelle Gewalt (v. 11.07.2016)


Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation für Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik

Seit Sommer 2013 liegen erstmals evidenzbasierte Leitlinien der WHO zum Umgang der Gesundheitsversorgung mit häuslicher und sexueller Gewalt vor. Ergänzt werden die Leitlinien durch Infografiken.

S.I.G.N.A.L. e.V. hat die englisch-sprachigen Leitlinien und Infografiken übersetzt.
Sie sind in dieser Form  durch die WHO lizensiert und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.

Presseerklärung v. S.I.G.N.A.L. e.V. (v. 01.06.2014)


Gewalt in Paarbeziehungen

Bundeskriminalamt (2018): Partnerschaftsgewalt. Kriminalstatistische Auswertung – Berichtsjahr 2017

Monika Schröttle (2017): Gewalt in Paarbeziehungen.
Expertise für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung


Gesundheitliche Folgen von Gewalt

Hornberg, C., Schröttle, M. Bohne, S., Kheliaifat, N. & Pauli, A. (2008): Gesundheitliche Folgen von Gewalt unter besonderer Berücksichtigung von häuslicher Gewalt gegen Frauen;
Robert Koch-Institut Berlin (Hrsg.): Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 42


Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung

European Union agency for fundamental rights:
Gewalt gegen Frauen: eine EU-weite Erhebung. Ergebnisse auf einen Blick ( 2014)

Link zu den Daten und Karten


Schnittstellenanalyse zum Themenkomplex sexuelle Gewalt

Präsentation von Prof. Dr. Barbara Kavemann

Schnittstellenanalyse zum Themenkomplex sexuelle Gewalt (Mai 2010);
erstellt von Prof. Dr. Barbara Kavemann im Auftrag der Landeskommission Berlin gegen Gewalt


Broschüre der Landeskommission Berlin gegen Gewalt

"Sexuelle Gewalt. Umgang mit von sexuellem Missbrauch betroffenen Mädchen und Jungen. Entwicklung, Etablierung, Qualität und Zusammenarbeit der Hilfesysteme" (2009)

Broschüre


"Gewalt gegen Frauen macht krank - Wege zu einer verbesserten Unterstützung und Versorgung von betroffenen Frauen und ihren Kindern"

Veranstaltungsreihe des Netzwerk Frauengesundheit Berlin „Berlin – Gesunde Stadt für Frauen“:

Fachveranstaltung am 16. April 2008
Fachinformationen und Programm


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