Unsere Sprechzeiten:

Leitfaden für Hebammen im Umgang mit FGM_C in Berlin-Brandenburg

Der Leitfaden wurde gemeinsam erstellt von:
FPZ BALANCE e.V., Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C, Berliner Hebammenverband e.V., Evangelische Hochschule Berlin, Büro der Landesgleichstellungsbeauftragten in Brandenburg und TERRE DES FEMMES e.V.

Der gedruckte Leitfaden kann unter presse@fpz-berlin.de bestellt werden und ist auch als pdf online erhältlich.
Es wird um eine freiwillige Spende in Höhe von fünf bis zehn Euro gebeten.
Leitfaden

Weitere Infos bei der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C


Hebammen-Vermittlungsplattform Ammely

Der Deutsche Hebammenverband e.V. hat Ende März 2020 eine kostenfreie Vermittlungsplattform freigeschaltet, über die Hebammen und ihre Betreuungs­angebote zu finden sind.

Ammely

Seit September 2021 wird außerdem eine Videoberatung angeboten:

Die ammely.de Videosprechstunde ist ein wichtiges ergänzendes Angebot zur regulären Hebammenbetreuung in Deutschland. Frauen erhalten die Möglichkeit - während ihrer Schwangerschaft oder Zeit im Wochenbett - eine Hebamme per Videochat* zu konsultieren. Diese Sprechstunde, für akute Anliegen, ermöglicht ein niederschwelliges Angebot für Gebiete mit potentieller Unterversorgung (durch den bekannten Hebammenmangel). Gerade für Frauen, die keine Hebamme gefunden haben, ist dieses Angebot enorm wichtig.*Das Angebot entspricht den aktuellen DSGVO-Bestimmungen.

Die Videoberatung ist ein kostenfreies Angebot:
Die Sprechstunde wird regulär via Hebammenhilfevertrag abgerechnet, also direkt zwischen Hebamme und Krankenkasse. Es entstehen keine weiteren Kosten für die Frauen.

Hebammen-Videosprechstunde


Zeit für einen Nationalen #Geburtshilfegipfel!

Strategiepapier des Runden Tisches Elternwerden beim AKF e.V.

"Berichte von (werdenden) Eltern über Notstände und unangemessene, ja sogar traumatisierende Behandlungen während des Klinikaufenthaltes in einer geburtshilflichen Abteilung alarmieren uns. Hebammen und Ärzt*innen klagen über unzumutbare Arbeitsbedingungen. Dies alles zeigt, dass der Ernst der Lage in der Geburtshilfe bislang von Politik und Gesellschaft nicht erfasst wird und dass es an gesellschaftlicher Wertschätzung für Frauen, werdende Familien und Kinder in dieser Lebensphase fehlt. Ziel einer angemessenen Geburtshilfe muss es sein, dass Mütter, Kinder und Familien gestärkt in die Elternschaft hineingehen. (...)" (05.03.2021)

Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin hat das Strategiepapier mit unterzeichnet.


Runder Tisch Geburtshilfe

Der „Runde Tisch Geburtshilfe“ hat ein Berliner Aktionsprogramm für eine sichere und gute Geburt  beschlossen (01.02.2018).

Im Bericht Entwicklung und aktuelle Situation in der Geburtshilfe sind die Ergebnisse einer Umfrage vom August 2017 in Berliner Krankenhäusern mit Geburtshilfe dargestellt; herausgegeben von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (15.09.2017).

"Runder Tisch Geburtshilfe"


Akademisierung der Hebammenausbil­dung

Interview des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.  (AKF)
mit Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz:
"Die Akademisierung der Hebammenausbil­dung – ein Paradigmenwechsel im Bereich der Gesundheitsberufe"

AKF-Interview (Nr. 12, Dez. 2017)


Pilotprojekt: Versorgung mit Hebammen in Wiesbaden

Am Runden Tisch Frauengesundheit in Wiesbaden wurde ein Konzept für die Erhaltung und Förderung einer flächendeckenden Versorgung mit Hebammenleistungen beschlossen (Sept. 2017); die Stadt Wiesbaden hat hierfür 30.000 €  bewilligt. Das Konzept beinhaltet QM, Schulungen, Qualitätszirkel, Werbung in Schulen, Fortbildung zu Steuer und Versorgungsfragen und die Planung einer Koordinierungsstelle für Wiesbaden.
Hier gibt es weitere Infos zum Konzept.

Wiesbadener Hebammen - Servicestelle zur Akutversorgung


"Versorgung mit Hebammenhilfe"

Abschlussbericht der interministeriellen Arbeitsgruppe (2014)


"Für eine Schwangerschaft ohne Alkohol"

Pressemitteilung (20.12.2017) von Netzwerk Frauengesundheit Berlin, Berliner Hebammenverband, pro familia LV Berlin und vista:

"Nicht immer fällt Frauen in der Schwangerschaft der Verzicht auf Alkohol leicht. Das kann Folgen haben. Experten weisen darauf hin, dass auch geringste Mengen Alkohol zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigen können.

Deshalb startet heute eine Kampagne, die die Aufklärungsarbeit in den Praxen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe unterstützen will. Eine Initiative aus den Bereichen Frauengesundheit, Geburts- und Suchthilfe verschickt berlinweit Informationsmaterial und Aufkleber an Ärzt*innen, die ihre Patientinnen für die Gefahr bleibender Schäden durch Alkoholkonsum sensibilisieren wollen.

Der Aufkleber mit einem durchgestrichenen Weinglas könnte so zum Beispiel in den Mutterpass geklebt werden und die Frauen erinnern und ermutigen während der gesamten Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. (...)"

Pressemitteilung (20.12.2017)


Wigwam Zero

Infos zum Thema Alkohol und Schwangerschaft sowie nützliche Adressen und Anlaufstellen in Berlin finden Sie auf Wigwam Zero,
einem Berliner Modellprojekt zur Prävention von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.

Flyer "Null Alkohol. Null Risiko"


Onlineplattform für Schwangere mit Alkohol-/Tabakproblemen

Die Onlineberatung „IRIS“ unterstützt Schwangere dabei, mit dem Zigaretten und/oder Alkoholkonsum aufzuhören. Schwangere können sich unter IRIS kostenlos und anonym für eine Programmteilnahme registrieren. Kon­zipiert, entwickelt und umgesetzt wird IRIS von MitarbeiterInnen der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen.


Vertrauliche Geburt: eine Herausforderung (auch) für Hebammen

Deutscher Hebammenverband e.V.:
"Am 1. Mai 2014 tritt das Gesetz zur vertraulichen Geburt in Kraft. Es soll Schwangeren in Konfliktsituationen ermöglichen, auch dann fachlich, medizinische Hilfe für die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett in Anspruch zu nehmen, wenn sie ihren Namen nicht preisgeben möchte. Dabei haben sie die Wahl ihr Kind in einem Krankenhaus, im Geburtshaus oder zuhause zur Welt zu bringen. Gekoppelt ist die vertrauliche Geburt allerdings an die Auflage, dass das Kind zur Adoption freigegeben wird. Gleichzeitig soll dem Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft Rechnung getragen werden. Ein Spagat, der auch Hebammen vor neue Herausforderungen stellt. (...)"
Hier können Sie den Artikel weiterlesen (25.04.2014)

Dokumentation von pro familia: Das neue Gesetz zur Vertraulichen Geburt. Kooperationsgeschehen – Beratungshandeln – Verfahrensschritte. Fachgespräch 13. Februar 2014 Frankfurt am Main. Mit Materialien für die Beratung (2014)


Pille danach und kein Ende – wann siegt die Vernunft?

Am 2. Juli 2014 gab es eine Anhörung im Bundestag zum Thema Pille danach.
Hier die Pressemitteilung von pro familia vom 21. Mai zu dieser Auseinandersetzung:

Es darf keine weiteren Verzögerungen bei der Entlassung aus der Rezeptpflicht geben!

"Am 23. Mai 2014 ist die Pille danach zum wiederholten Mal Thema im Bundesrat.
Dieser wird sich wie schon am 5. Juli und am 8. November 2013 für die Entlassung von Levonorgestrel aus der Rezeptpflicht aussprechen und die
Bundesregierung auffordern, dies endlich umzusetzen. Eine weitere Verzögerung dieses wichtigen gesundheitspolitischen Schritts schadet massiv der Frauengesundheit, erklärt pro familia. (...)

Pressemitteilung (21.05.2014)


Erklärung zur Abschaffung der Rezeptpflicht für die "Pille danach"

Erklärung zum Internationalen Frauentag 2008

Die Unterzeichnerinnen bitten die Bundesregierung und den Bundesrat: Orientieren Sie sich an der Empfehlung des Sachverständigenausschusses beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Heben Sie die Verschreibungspflicht für die „Pille danach“ auf.

Unterzeichnerinnen:
Familienplanungszentrum Berlin e.V. - BALANCE
Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau
Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V.
Netzwerk Frauengesundheit Berlin

Erklärung (08.03.2008)


"Alles Gute zum Gebärmuttertag! Nahezu jeder 6. Frau wird die Gebärmutter entfernt"

Den Muttertag 2018 widmete der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V. (AKF) der Gebärmutter. Weil eine unnötige Operation Körperverletzung ist, fordert der AKF:
Überflüssige Operationen vermeiden, jetzt!

Aus diesem Anlass wurden drei Expertinnen befragt:
Dr. med. Barbara Ehret ist Frauenärztin und leitete viele Jahre eine Klinik für gynäkologische Rehabilitation. Sie kritisiert überflüssige Gebärmutterentfernungen schon seit den 1970er Jahren.
Dr. med. Katharina Lüdemann ist Chefärztin der Frauenklinik im Josef-Hospital in Delmenhorst.
Karin Schönig berät seit vielen Jahren Frauen im FrauenGesundheitsZentrum München und ist Autorin des Buchs Myome.

AKF-Interview (Nr. 15, 13.05.2018)


HPV-Impfung und Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Ausgewogene Gesundheitsinformationen unerwünscht

Pressemitteilung des "Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit":

"Derzeit steht eine ausgewogene und unabhängige Broschüre zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und HPV-Impfung unter dem Beschuss des Berufsverbandes der Kinder-und Jugendärzte. Die Broschüre wird von dem interdisziplinären und multiprofesionellen 'Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit' herausgegeben. (...)"

Pressemitteilung (02.06.2014)

Hintergrundinfos:
2014 stand die Broschüre "Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und HPV-Impfung - Informationen und Erfahrungen. Eine Entscheidungshilfe" (2011) unter Beschuss des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) und des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Sie störten sich an der Informationspolitik der Barmer GEK und der Techniker Krankenkasse (TK) im Zusammenhang mit der HPV-Impfung - in ihren Augen sollte eine Entscheidung gegen die Impfung forciert werden: Sie gingen gegen die Kassen vor und hatten beim Bundesversicherungsamt (BVA) um eine aufsichtsrechtliche Prüfung gebeten. >> weiterlesen


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